Die Stichpunkte Nachhaltig, Umweltverträglich und Regional haben für das Projekt Feriendorf Wasserkuppe hohe Priorität.

CO2-Neutral: Mehr als ein Werbeversprechen

Wasserkuppe Regenbogen Menschen „verbrauchen“ in unserer Gesellschaft pro Kopf etwa acht Tonnen* CO2 pro Jahr.

Das Feriendorf bindet nach Fertigstellung etwa 1.600 Tonnen CO2. Diese Menge wird damit dem CO2-Kreislauf bis zum Zeitpunkt des Verbrennens oder Verfaulens des verwendeten Holzes entzogen.

Auf der Fläche des Feriendorfes stand vorher eine Fichten-Monokultur mit geringer Biodiversität. In der Höhenlage von rund 900 Metern hatte diese Fläche vor Errichtung des Feriendorfs etwa 1 bis 2 Tonnen CO2 pro Jahr gebunden. Diese Monokultur war vor etwa 90 Jahren angepflanzt worden. Sie hatte bis heute somit etwa 150 bis 200 Tonnen CO2 gebunden.

Durch die Errichtung des Feriendorfes können wir auf der Fläche tatsächlich CO2 senken. Und zwar um die fünffache Menge des in 100 Jahren auf dieser Fläche gebundenen CO2.

Betrieb der Ferienhäuser erfüllt einen Energie-Plus- Standard

Das bedeutet, dass der Betrieb der Häuser mehr Energie erwirtschaftet als er durch das Nutzen der Häuser verbraucht. Dies wird im Wesentlichen bereits durch die Photovoltaikanlage sichergestellt.

Anmerkung: Nicht berücksichtigt ist bei dieser Rechnung die Freisetzung von CO2 bei der Produktion der Photovoltaik-Anlage und der Holzhäuser. Ebenfalls nicht berücksichtigt sind allerdings auch die Tonnen an CO2, die Urlauber einsparen, wenn sie ihren Urlaub auf der Wasserkuppe verbringen, statt Fernreiseziele mit dem Flugzeug aufzusuchen.

Nachhaltig: Naturtourismus im Biosphärenreservat

Die Rhön ist als Biosphärenreservat naturfachlich grundsätzlich sensibel zu bewerten. Dieser Status schützt die sensible Landschaft in ihren Kernzonen automatisch streng.

Eine Fichten-Monokultur ist für die Rhön weder ursprünglich oder typisch, noch ist sie aus naturfachlicher Sicht nachhaltig oder besonders schützenswert. Es handelt sich nicht um einen natürlich gewachsenen Wald. Sondern im Grunde um eine Baumplantage.

Auf der Wasserkuppe leben insgesamt 100 Menschen vom Tourismus. Das Konzept „Biosphärenreservat“ beschreibt im Wesentlichen, wie Menschen in und mit dieser Landschaft möglichst nachhaltig leben können.

Bei einem Biosphärenreservat geht es nicht darum, Menschen auszusiedeln oder auszusperren. Ziel ist es vielmehr, sie für eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren und sie dabei zu begleiten.

Das Feriendorf Wasserkuppe gilt als Modell für nachhaltigen, ökologischen, und, durch die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen auch ökonomischen Naturtourismus.

*Alle angegeben Zahlen basieren auf einer überschlagsweisen Betrachtung.